Löschwasserrückhaltebarrieren
Am Samstag, den
1. November 1986 wird der Albtraum der Region Basel wahr, es brennt in der
Chemie. Gegen Mitternacht geht die Lagerhalle 956 der Sandoz in Flammen
auf. Auf dem Areal lagern über 1˙300 Tonnen Chemikalien. Der Brand wird
relativ schnell unter Kontrolle gebracht. Die Lagerhalle auf dem Werkareal
der Sandoz in Schweizerhalle ist vollständig zerstört.
Fast das gesamte
Löschwasser der Brandnacht fließt direkt in den Rhein. Wenig später
entdecken Fischer, was dann zur traurigen Gewissheit wird; Tausende von
Fischen sind im giftigen Löschwasser verendet.
Die Ursache und
die Auswirkungen dieser verheerenden Umweltkatastrophe trugen dazu bei,
dass bei nationalen und internationalen Aktivitäten und auch im Rahmen der
Harmonisierung der europäischen Normen das Thema Brand- und Umweltschutz
immer mehr als Einheit betrachtet werden.
Unter Beachtung
der von gte vertretenen technischen Grundbedingungen, dass
Sicherheitseinrichtungen im Brand- oder Störfall grundsätzlich
vollautomatisch aktiv werden müssen, werden von gte auch nur voll
automatisch arbeitende Systeme angeboten.
Die gte
Löschwasserrückhaltebarrieren sind grundsätzlich selbstschließend. Die
Auslösung kann durch eigene Brandmelder, bauseitig Brandmeldeanlage oder
durch Feuchtesensoren erfolgen. Die Öffnung erfolgt manuell oder
motorisch.