Energieversorgung

Die Energieversorgung dient der elektrischen Versorgung von Brandmeldern, Auslösevorrichtungen, Feststellvorrichtungen und Zusatzeinrichtungen.
In bestimmten Fällen sind Sicherheitseinrichtungen (Überwachung des Schließbereichs z. B. durch Lichtschranke, Kontaktleiste) zur Einhaltung von Unfallverhütungsvorschriften, Anforderungen der Richtlinien für die Zulassung von bahngebundenen Förderanlagen o. a. erforderlich. Dann muss die Energieversorgung mit einer zweiten Energiequelle durch wartungsfreie Batterien für Gefahrenmeldeanlagen gemäß Drucksache VdS-2140 zur Überbrückung von Netzausfällen ausgerüstet werden. Die Energieversorgung muss der Norm DIN VDE 0833, Teil 1 und 2 entsprechen. Abweichend davon muss die Energieversorgung in der Lage sein, bei einem Netzausfall den Normalbetrieb für mindestens 4 Stunden aufrechtzuerhalten. Bei Netzausfall darf der Abschluss zum Schließen freigegeben werden sobald sich im Schließbereich keine Personen oder Gegenstände, z. B. Fördergut, befinden. Zum Zeitpunkt des Schließens muss die noch vorhandene Batteriekapazität dazu ausreichen, den Betrieb der Sicherheitseinrichtungen für weitere 30 Minuten zu garantieren.
Für Feststellanlagen im Zuge von bahngebundenen Förderanlagen muss die Energieversorgung bei einem Netzausfall den Normalbetrieb lediglich für 1 Stunde aufrechterhalten. 

 

 

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